Erden

Wenn es um die Wahl der Pflanzen, des Ertrages und um den Arbeitsaufwand geht, spielt der Boden eine sehr große Rolle. Die Pflanzen benötigen für eine gesundes, kräftiges Wachstum Wasser und die im Boden enthaltenen Nährstoffe, die regelmäßig ergänzt werden müssen. Die einzelnen Bodenarten haben unterschiedliche Eigenschaften in der Wasserhaltefähigkeit, Luftdurchlässigkeit und in der Bearbeitungsmöglichkeit. Die Raiffeisen gartenkraft Spezialerden helfen Ihnen, den Boden optimal für Ihre Pflanzen vorzubereiten.

  • Unkraut kann über die Beschaffenheit des Bodens Auskunft geben. Wachsen z.B. Löwenzahn und Hahnenfuß gut, ist es ein nährstoffreicher, feuchter Lehmboden
  • Der Breitwegerich, der Vogelknöterich (beides Trittpflanzen), der kriechende Hahnenfuß und das gemeine Rispengras, lassen eine erhebliche Bodenverdichtung in der oberen Bodenschicht erkennen
  • Bei einer Verdichtung in der tieferen Bodenschicht wachsen z.B. der Ackerschachtelhalm und der Huflattich gut
  • Folgede Pflanzen sprechen für eine gute Nährstoffversorgung des Bodens: Vogelmiere, Wolfsmilch, Franzosenkraut oder schwarzer Nachtschatten
  • Stickstoffanzeigende Unkrautpflanzen sind z.B. Quecke, einjähriges Bingelkraut, gemeines Kreuzkraut und große Brennessel
  • Auf einem lockeren, tiefgründigen Lehmboden wachsen Ackerdistel, -winde, -senf, Vogelwicke und alle Kletterarten gut
  • Der gute Helfer im Garten bei der Verbesserung des Bodens ist der Regenwurm. Er lockert die Krume, frißt die pflanzlichen Abfälle und scheidet nahrhaften Humus aus. Der Regenwurm kann gut angelockt werden mit Kaffeesatz, Baldrianblütenextrakt (auf den Boden spritzen) oder Basalt- und Hornmehl (ausstreuen).
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