Rasen

Der Rasen ist ein produktiver Sauerstofferzeuger. Bereits zwei Quadratmeter Rasenfläche sichern den täglichen Sauerstoffbedarf des Menschen. Er reguliert durch die Verdunstung von Bodenwasser und Tau die Temperaturen und spendet im Sommer kühle, feuchte Luft.

  • Erforderlich ist ein durchlässiger, humusreicher Boden mit einem pH-Wert von 5,5 bis 6,0. Ist der pH-Wert zu niedrig, muß dieser durch Kalk, z.B. Raiffeisen gartenkraft Branntkalk, erhöht werden
  • Bei lehmigem Boden mischen Sie Sand mit ein, da Rasengräser keine Staunässe mögen, zu sandigen Boden verbessert man durch das Untermengen von gut umgesetztem Grünkompost
  • 1 – 2 Monate vor Aussaat sollte der Boden durch Lockern vorbereitet werden, Steine und andere grobe Teile sowie Unkrautwurzeln werden entfernt
  • Kurz vor der Einsaat sollte der Boden feinkrümelig und glatt sein, der Grassaamen wird gleichmäßiger keimen
  • Rasensaatgut keimt erst ab einer Bodentemperatur von mindestens 10 °C optimal. Die Aussaat sollte daher in den Monaten April/Mai oder August/September erfolgen
  • Auf einen Quadratmeter Erde verteilt man ca. 20 – 24 g Saatgut. Stehen die Gräser zu eng, kann es zu Pilzkrankheiten kommen
  • Damit die Grassamen nicht von Vögeln gefressen oder vom Wind verweht werden, deckt man sie mit ungedüngtem Torf ab und arbeitet diesen mit der Harke leicht ein. Torf wird bei Trockenheit sofort hell und zeigt somit einen Wassermangel an
  • Damit die Aussaat gut keimt muß die obere Bodenschicht in den ersten 3 – 4 Wochen stets feucht gehalten werden
  • Wenn das Gras eine Höhe von 8 – 10 cm hat, wird es das erste mal geschnitten, jedoch nicht tiefer als 5 cm
  • Gräser sind Starkzehrer und benötigen deshalb ständige Pflege durch regelmäßiges Mähen, Wässern und Düngen
Rasen